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Biodynamischer Weinberg an der Mosel

Biodynamisch · Demeter

Was verändert biodynamischer Weinbau?

Gesunder Wein beginnt mit einem gesunden Weinberg. Entdecke, welchen Unterschied eine ökologische Bewirtschaftung für Boden, Wasser, Klima und Artenvielfalt machen kann.

Unsere Fläche

Was der Unterschied bei unseren 3,5 ha macht.

Wir bewirtschaften 3,5 Hektar Weinberg biologisch und biodynamisch nach Demeter. Das ist der Unterschied, den diese Fläche jedes Jahr macht – für Klima, Boden und Artenvielfalt.

0

kg CO₂e pro Jahr

bodenbezogene Klimaschutzleistung auf 3,5 ha

≈ 1.082 kg CO₂e pro Hektar und Jahr

≥ 0,00

ha Raum für Biodiversität

≥ 0 m² wertvolle Lebensräume

Demeter-Betriebe sehen mindestens 10 % der Betriebsfläche als Biodiversitätsflächen vor.

Messbare Unterschiede zur konventionellen Bewirtschaftung

+0 %

mehr Regenwürmer

Die Häufigkeit von Regenwürmern liegt in ökologisch bewirtschafteten Böden im Mittel rund 78 % höher.

+0 %

mehr Regenwurm-Biomasse

Ein aktives Bodenleben trägt zu Bodenstruktur und Bodenfruchtbarkeit bei.

+0 %

organischer Bodenkohlenstoff

Ökologisch bewirtschaftete Böden weisen in wissenschaftlichen Vergleichen durchschnittlich rund 10 % mehr organischen Bodenkohlenstoff auf.

−0 %

Lachgasemissionen

Die bodenbezogenen Lachgasemissionen liegen laut Metaanalyse im Mittel niedriger als bei konventioneller Bewirtschaftung.

−0 %

weniger Stickstoffaustrag

Ökologische Bewirtschaftung vermindert laut wissenschaftlicher Auswertung den Stickstoffaustrag im Mittel um rund 28 %.

+0 %

mehr Arten blütenbesuchender Insekten

Ökologisch bewirtschaftete Flächen weisen im Mittel eine höhere Artenvielfalt blütenbesuchender Insekten auf.

Lebendiger Weinberg mit Begrünung und Insekten

Ein Weinberg ist mehr als eine Produktionsfläche.

Zwischen den Reben entsteht ein Lebensraum. Ökologische Bewirtschaftung verzichtet auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und fördert Bodenleben und biologische Vielfalt. Demeter geht dabei über die Anforderungen der EU-Öko-Verordnung hinaus und integriert Biodiversität bewusst in den landwirtschaftlichen Betrieb.

🐝

Lebensräume schaffen

🌱

Boden lebendig halten

💧

Wasser schützen

Ouessantschafe am Weingut Martin Prüm – Eindruck 1
Ouessantschafe am Weingut Martin Prüm – Eindruck 2
Ouessantschafe am Weingut Martin Prüm – Eindruck 3

Unsere Ouessantschafe

Zehn kleine Helferinnen für den Boden.

Seit einiger Zeit leben zehn Ouessantschafe in unserem Weinberg. Sie grasen die Begrünung zwischen den Rebzeilen ab und übernehmen so einen Teil der Arbeit, die sonst der Traktor erledigen müsste. Weniger Durchfahrten bedeuten weniger verdichteter Boden, weniger Dieselverbrauch und mehr Lebensraum – ein klassisches Beispiel für integrierte Weinbergswirtschaft, bei der Tier und Pflanze gemeinsam den Weinberg gesund halten.

− Traktorfahrten

Weniger Durchfahrten, weniger CO₂

Die Schafe halten den Aufwuchs zwischen den Rebzeilen kurz und übernehmen so einen Teil der mechanischen Bodenpflege – wir müssen seltener mit dem Traktor durch den Weinberg fahren und sparen dadurch Diesel und CO₂-Emissionen.

+ organischer Dünger

Nährstoffe direkt am Ort

Mit dem Kot der Tiere gelangt organischer Dünger gezielt in den Weinberg, Humus wird aufgebaut und der Boden länger feucht gehalten.

− Bodenverdichtung

Weniger schwere Maschinen

Jede eingesparte Überfahrt verringert die Bodenverdichtung – die Durchwurzelung und Wasseraufnahme des Bodens bleiben besser erhalten.

Wissenschaftliche Studien zum integrierten Weinbau (z. B. University of California – Cooperative Extension „Targeted Grazing in Vineyards") zeigen, dass gezieltes Beweiden die Zahl der Mäh- und Bodenpflegegänge reduzieren, den Humusaufbau durch Nährstoffeintrag fördern und die Bodenverdichtung durch weniger schwere Maschinenüberfahrten verringern kann.

Wir bewirtschaften nicht nur Reben. Wir bewahren einen Lebensraum.

Eine Flasche Wein entsteht nicht erst im Keller. Sie beginnt mit lebendigem Boden, Pflanzen zwischen den Rebzeilen, Insekten, Mikroorganismen und einem Weinberg, der auch kommenden Generationen eine Grundlage bietet. Deshalb arbeiten wir biologisch und biodynamisch nach den Richtlinien von Demeter.

Eindrücke

Leben im Weinberg

Weinberg Eindruck 1
Weinberg Eindruck 2
Weinberg Eindruck 3
Weinberg Eindruck 4
Weinberg Eindruck 5
Weinberg Eindruck 6
Weinberg Eindruck 7
Weinberg Eindruck 8
Weinberg Eindruck 9
Weinberg Eindruck 10
Weinberg Eindruck 11
Weinberg Eindruck 12
Weinberg Eindruck 13
Weinberg Eindruck 14
Weinberg Eindruck 15
Weinberg Eindruck 16
Weinberg Eindruck 17
Weinberg Eindruck 18
Weinberg Eindruck 19
Weinberg Eindruck 20
Weinberg Eindruck 21
Weinberg Eindruck 22

Quellen & Methodik

Die dargestellten Vergleichswerte basieren überwiegend auf wissenschaftlichen Untersuchungen zum ökologischen Landbau gegenüber konventioneller Landwirtschaft. Sie stellen Durchschnittswerte aus Studien dar und sind keine Messwerte des konkreten Weinguts.

Der CO₂e-Wert beschreibt eine durchschnittliche bodenbezogene Klimaschutzleistung und nicht den vollständigen CO₂-Fußabdruck der Weinproduktion.